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Spendenaktion nach Brand

Nach dem verheerenden Brand in der Nacht zum 25. Dezember in unserem Ortsteil Trabelshof, bei dem eine 4-köpfige Familie ihr Hab und Gut verloren hat, hat die Freiwillige Feuerwehr Wilhelmsdorf eine spontane Spendenaktion ins Leben gerufen. Spielsachen, Kleidungsstücke, Schuhe, Hygieneartikel und vieles mehr halfen der betroffenen Familie mit zwei kleinen Kindern über die ersten Tage hinweg. Weitere Sachspenden werden derzeit nicht benötigt. Die Familie sowie die Organisatoren des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsdorf waren von der Spendenbereitschaft und dem Umfang der Spenden überwältigt.

Die Gemeinde Wilhelmsdorf unterstützte diese Aktion und ergänzt sie mit einem Spendenkonto bei der Sparkasse Neustadt/Aisch – Bad Windsheim: IBAN: DE90 7625 1020 0240 0500 21, Stichwort: Brand Trabelshof.

Vielen Dank. Der Dank der betroffenen Familie und der Gemeinde gilt gleichzeitig auch dem großartigen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren aus Wilhelmsdorf, Ebersbach/Oberalbach und weiteren Wehren der Umgebung sowie den Mitarbeitern des Bauhofes. Unser erst kürzlich neu in Betrieb genommenes Feuerwehrauto HLF 20 hat dabei die Bewährungsprobe mit „sehr gut“ bestanden, das große Wasserreservoir war beim Löschen des etwas abgelegenen Gebäudes und der Vermeidung eines Feuerübergriffs auf den umgebenden Wald ausgesprochen hilfreich.

Aus dem Gemeinderat Juni 2015

Zweiter Bauabschnitt „Hausäcker“ auf den Weg gebracht

In seiner Juni-Sitzung fasste der Gemeinderat nach kurzer Beratung einen Beschluss von Tragweite: für den zweiten Bauabschnitt des Baugebiets „Hausäcker“ eröffnete das Gremium das Bauleitverfahren. Nun werden u.a. die Träger öffentlicher Belange aufgefordert, zu dem Vorhaben Stellung zu beziehen. Der zweite Bauabschnitt soll sich nach Norden bis hin zur Hochstraße erstrecken. „Dieses Gebiet soll in einem ersten Schritt nun im Flächennutzungsplan zum Wohngebiet gewidmet werden“, erklärte Bürgermeister Schneider.

Daneben diskutierte das Gremium die eigene Öffentlichkeitsarbeit. Ein Antrag, zukünftig alle Protokolle der öffentlichen Sitzungen im Mitteilungsblatt abzudrucken, fand zunächst keine Mehrheit. Zu kritisch waren die Stimmen hinsichtlich des Umfangs (das letzte Protokoll hatte 22 Seiten), den damit verbundenen Kosten und vor allem zum zeitlichen Ablauf. Die Protokolle müssen vor einer Veröffentlichung nämlich zunächst vom Gemeinderat genehmigt werden. Der Bürgermeister verwies auf die bekannten Abläufe: „Das passiert erst in der folgenden Sitzung ein Monat später. Daneben müssen wir den Redaktionsschluss für das Mitteilungsblatt und die Verteilungszeiten berücksichtigen. Dadurch wird ein Protkoll erst bis zu sechs Wochen nach der eigentlichen Sitzung veröffentlicht.“ Zu spät, fanden die meisten Gemeinderatsmitglieder.
Als Kompromiss einigte sich das Gremium, probeweise die kurzen Berichte über die Sitzungen, die zeitnah auf der Homepage der Gemeinde eingestellt werden, auch im Mitteilungsblatt abzudrucken.

Auf der Tagesordnung standen zudem zwei Bauanträge, die behandelt wurden. Außerdem wies der Bürgermeister auf drei Termine hin. Der Bauausschuss trifft sich am 19. Juni um 16 Uhr am Rathaus. Am gleichen Tag beginnt um 17 Uhr das Kindergartenfest, bei dem auch der Anbau der Krippe eingeweiht werden soll. Die nächste Gemeinderatssitzung wird dann – traditionell zur dortigen Kerwa – bereits am 3. Juli um 19 Uhr im Gasthaus Hagen in Bräuersdorf stattfinden.