Archiv für den Monat: Februar 2009

Gemeinderat Hagenbüchach stellte seinen Haushaltsbeschluss bis zur Märzsitzung zurück

Reichhaltige Investitionen werden geplant

Über 20.000 Euro für Nachwuchs – DSL-Netz ausbauen – Außenanlagen am Rathaus verschönern

Der Gemeinderat Hagenbüchach wird voraussichtlich in seiner Sitzung am 18. März seinen Haushalt 2009 beschließen. Vorher wird noch abgewartet, ob das Konjunkturpaket II am heutigen Freitag den Bundesrat passiert.

Bürgermeister David Schneider informiert die FLZ vorab über die größten Investitionen der Gemeinde. Der Verwaltungshaushalt hat derzeit ein Volumen von 1,548 Euro und der Vermögenshaushalt von 600.000 Euro. Kredite werden nicht aufgenommen.

20.000 Euro sollen in die Außenanlagen am Rathaus und in den VHS-Raum investiert werden.

Das Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr (54.000) Euro will die Gemeinde mit 12.000 Euro bezuschussen. Das alte Feuerwehrfahrzeug erbt der Bauhof.

Über 20.000 Euro gibt man für den Nachwuchs aus, davon 15.000 Euro für einen Kinderspielplatz, 5.000 Euro für den Bau eines neuen Spielplatzes und 1.000 Euro für den Jugendtreff.

Der Kindergarten wird heuer 25 Jahre alt und bedarf einer Sanierung. 12.000 Euro investiert die Gemeinde in den Ausbau der DSL-Verbindungen. Die Erneuerung der Kläranlage in Oberfembach wird voraussichtlich mit 30.000 Euro zu Buche schlagen und das Regenrückhaltebecken in Hagenbüchach mit 15.000 Euro.

Eine Oberleitung der N-ERGIE von Pirkach in Richtung Hagenbüchach, so ein anderer Tagesordnungspunkt, wird in Hagenbüchach in die Erde verlegt. Hierzu fiel ein einstimmiger Beschluss. Fünf Grundstücke sind auf einer Länge von rund 600 Metern betroffen. Diese Maßnahme wird voraussichtlich im Herbst durchgeführt.

Das Gemeindeoberhaupt rechnet nicht damit, dass Hagenbüchach aus dem Konjunkturpaket II profitiert. Diesbezüglich hatte er sich Anfang der Woche persönlich in Ansbach erkundigt. Allenfalls für die Sanierung der Turnhalle der Grundschule Emskirchen rechnet er sich Chancen aus. Rathauschef Schneider hielt hier seinen Unmut nicht zurück, denn die Gemeinden, die sich jahrelang um eine ordentliche Bausubstanz bemüht hätten, erhalten nichts im Gegensatz zu den Kommunen, die sich nicht darum gekümmert hatten. Auch die Auszahlung über ein extra Gremium stieß bei ihm auf Missfallen. In gleicher Weise hatte sich sein Langenfelder Bürgermeisterkollege Reinhard Streng im Kreisausschuss geäußert.